Standpunkte

April 2004

Manchmal macht es wirklich Freude den Ortsteil Selm-Bork-Cappenberg der Ruhr-Nachrichten zu lesen. Da wurde z.B. Anfang April die Stellungnahme der Interessengemeinschaft Spiel- und Bolzplatz Ludgerigräfte veröffentlicht.
Es wurde mitgeteilt, dass die Familienbildungsstätte ein „lokales Bündnis für Familien“ ins Leben gerufen hatte und nicht die Bürgermeisterkandidatin der SPD. Und schließlich hatte RN Redakteur Thomas Etzkorn aus der Sitzung des Jugendhilfeausschusses Bürgermeisterin Coenen wörtlich zitiert, als sie dem Kindernetzwerk Hilfe versprach.

Die Standpunkte der UWG zu diesen Themen:
Jeden Morgen lese ich immer mit großer Freude und voller Erwartungen den Ortsteil der RN. Die letzen Ausgaben erfüllten alle Erwartungen:
Nachdem wir bekannt gemacht hatten, dass die CDU den Ersatz-Bolzplatz für den Sportplatz an der Werner Straße nicht mehr realisieren will, meldete sich zu unserer Freude eine Interessengemeinschaft und sagt, dass Bolzplätze in Selm Mangelware sind, nicht ersatzlos wegfallen dürfen und dass endlich Schluss sein muss mit der Vernichtung und dem verantwortungslosen Umgang der letzten Grünflächen mit Freizeitcharakter im Zentrum unserer Stadt.
Die UWG kann sich dem nur anschließen. Da es immer noch den gültigen Ratsbeschluß gibt, einen Bolzplatz in Nähe der Werner Straße anzulegen, sind wir gespannt, wie die Mehrheitsfraktion, nach diesen Protesten aus der Bevölkerung, mit dem Versprechen umgehen wird.
Es gab weitere interessante Berichterstattungen. Erfreulich zu lesen, dass Frau Krug mitteilte, die Familienbildungsstätte habe das „Lokale Bündnis für Familien“ bereits vor Bürgermeisterkandidatin Margot Berten (SPD) ins Leben gerufen hat. Denn es ist natürlich viel besser und wirkungsvoller, wenn eine überparteiliche Organisation wie die Familienbildungsstätte diese Initiative des Familienministeriums umsetzt und Parteien und Vereine darin integrieren will, wie Frau Krug er vorschlägt.
Schließlich war erfreulich, dass die RN die Aussage von Frau Coenen dem Kindernetzwerk in jeder Art und Weise zu helfen, wörtlich zitiert hat.
Den Verantwortlichen des Kindernetzwerkes wird die Zusage den Mut geben,
weiter zu machen.
Maria Lipke
Fraktionsvorsitzende der UWG-Fraktion


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