Standpunkte

März 2007

In einer Presseerklärung betonte die Schulkonferenz der Äckernschule Geschlossenheit zur Schulschließung in Hassel und Egon Schmidt, als CDU-Vertreter in Hassel und stellvertretender Bürgermeister machte unklare Versprechen zum „sicheren“ Schulweg.
Fraktionsvorsitzende Maria Lipke, als ehemalige Schülerin der Hasseler Schule besonders betroffen, kämpft in einem Leserbrief in den RN um „ihre“ Schule:

Kampf für sicheren Schulweg! Schon die Überschrift macht Angst und Wut!
Angst, weil ich um die Sicherheit der Hasseler Kinder fürchte und Wut, weil wir in Hassel eine Schule haben, die ohne Not aufgegeben werden soll.
Eine Schule, in der schon die Eltern, Großeltern, Urgroßeltern, Ur-Ur...Großeltern der jetzigen Grundschulkinder eingeschult wurden. Zu keiner Zeit mutete man den Kindern diesen Schulweg zu, weil die Lünener Straße schon immer als gefährlicher Schulweg eingestuft wurde. Daran hat sich bis heute nichts geändert die Straße ist nicht sicherer geworden. Kein Grundschulkind kann diesen Schulweg ohne Begleitung zurücklegen.
Seit Generationen ist es in Hassel gelungen, die Schule zu erhalten, warum gelingt das jetzt nicht? Schließlich haben wir zur Zeit relativ viele kleine Kinder in Hassel. Waren damals die Verantwortlichen kreativer oder einfach nur verantwortungsbewusster?
Zur Schulkonferenz: Sind die Eltern der noch nicht eingeschulten Kinder, die alleine von der zukünftigen Schulschließung betroffen sind, überhaupt gefragt worden?
Und ist den „Elternvertretern“ in der Schulkonferenz auch bekannt, dass es passieren kann, dass ein Kind aus Hassel in Bork und das Geschwisterkind in Cappenberg zur Grundschule gehen muss? Schließlich schließt man die Hasseler Schule, um Cappenberg zu retten, was bedeutet, dass man dadurch erreicht, auch in Cappenberg große Klassen zu bilden.
Hat man den Beschluss, Cappenberg als Zweigstelle von Bork zu betreiben etwa auch mitgetragen? Wenn ja, dann ist man nicht nur den Hasseler Eltern, mehrmals in den Rücken gefallen, sondern auch den Cappenberger Eltern, die diesen Zusammenschluss einstimmig abgelehnt haben.

 

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