Standpunkte

März 2011

Die UWG Selm ruft am Montag, dem 21. März von 18,00 bis 18,30 Uhr zur bundesweiten Mahnwache für den Atomausstieg auf dem Marktplatz in Selm auf!

Die UWG ist betroffen und bestürzt über die Ereignisse in Japan. Nach der furchtbaren Erbeben- und Tsunamikatastrophe kommen die besorgniserregenden Nachrichten zum Zustand des Kernkraftwerkes Fukushima, mit noch völlig unabsehbaren Folgen für die Menschen und für die gesamte Erde hinzu.
Unsere ersten Gedanken sind bei den Todesopfern dieser Katastrophe und deren Angehörigen, bei allen Betroffenen in Japan, bei denen die in dieser unübersichtlichen Situation evakuiert werden müssen, bei den Helfern, Ärzten und Technikern vor Ort.
Wir möchten nicht auf Kosten der Angst in Japan Politik machen.
Die jetzigen Ereignisse dürfen jedoch nicht ohne Konsequenzen für die Atomindustrie bleiben.
Die Ereignisse zeigen nämlich überdeutlich: Es gibt keine sichere Atomkraft!
Atomkraft ist nicht verantwortbar. Selbst ein hochtechnisierter Staat wie Japan ist nicht in der Lage, die Atomkraft zu beherrschen.
Eine Aussetzung der Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke reicht nicht!
Abschalten, ist der einzige Ausweg.
Das unendliche Leid der betroffenen Menschen und die unabsehbaren Folgen dieser Katastrophe veranlassen uns, sich einem bundesweiten Aufruf zu Mahnwache anzuschließen.
Wir bitten alle Selmerinnen und Selmer, sich am 21. März 2011 von 18.00 bis 18,30 Uhr auf dem Marktplatz in Selm an dieser Mahnwache zu beteiligen.
Mit dieser Aktion werden von nun an jeweils montags in vielen deutschen Städten Menschen zusammenkommen, um Solidarität mit den Opfern in Japan zu zeigen und um gemeinsam dafür zu streiten, dass die Atomkraftwerke in Deutschland stillgelegt werden.


Maria Lipke
Vors. UWG-Fraktion im Rat der Stadt Selm

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